50 Jahre Lebenshilfe Rhein-Lahn
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Mehr Freizeit und Hilfe für die Familie  

Viele Menschen mit Behinderung wohnen zu Hause. Bei ihrer Familie. Und werden von ihrer Familie betreut. Das kann ganz schön anstrengend sein. Deshalb brauchen die Familien manchmal auch eine Pause.

Dafür gibt es den Familien-unterstützenden Dienst.
Die Abkürzung ist FUD.

Unterstützung ist ein anderes Wort für Hilfe.

Der Familien-unterstützende Dienst (FUD) hilft diesen Familien. Damit sie sich mal ausruhen können.

Der Familien-unterstützende Dienst (FUD) hilft auch den Menschen mit Behinderung. Damit sie auch mal etwas ohne ihre Familie machen können. Und damit sie auch mal Sachen alleine machen können.
Das macht der Familien-unterstützende Dienst (FUD):

  • Wir kommen zu den Menschen mit Behinderung nach Hause. In die eigene Wohnung. Oder in die Familie. Oder in die Betreuungs-Einrichtung. Und helfen ihnen bei verschiedenen Sachen. Das kann für ein paar Stunden sein. Oder für einen oder mehrere Tage.
  • Wir helfen Menschen mit Behinderung bei Sachen, die sie jeden Tag machen müssen. Wir üben mit ihnen. Immer wieder. Damit sie das irgendwann alleine können. Oder weniger Hilfe brauchen.
  • Wir gehen mit den Menschen zum Arzt. Oder zu anderen Terminen.
    Zum Beispiel zur Kranken-Gymnastik. Oder zum Sozial-Amt.
  • Wir helfen den Menschen mit Behinderung in der Freizeit. Zum Beispiel, wenn sie zum Sport wollen. Oder wenn sie ins Kino wollen. Oder wenn sie irgendwohin fahren wollen.
  • Wir helfen den Menschen im Haushalt. Zum Beispiel beim Einkaufen. Beim Kochen. Oder beim Putzen und Wäsche waschen.
  • Wir beraten die Familien. Und helfen ihnen bei der Betreuung ihrer Familien-Mitglieder mit Behinderung.

 

Der Familien-unterstützende Dienst (FUD) ist eine offene Hilfe. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung und ihre Familien.

Offene Hilfen bedeutet: Menschen mit Behinderung und ihre Familien können diese Hilfe bekommen. Wenn sie das wollen. Sie können das selbst entscheiden.

Die offenen Hilfen kosten Geld. Man muss aber nicht alles selbst bezahlen. Die Pflege-Versicherung, die Kranken-Versicherung und das Sozial-Amt bezahlen bestimmte offene Hilfen. Dafür muss man einen Antrag ausfüllen. Das ist so ähnlich wie eine Bestellung. Die Versicherung oder das Sozial-Amt prüfen den Antrag. Das bedeutet: Sie schauen, ob sie das Geld für die Hilfe bezahlen. Und schicken Ihnen einen Bescheid. Das ist ein Brief. Darin steht, ob sie die Hilfe bezahlen oder nicht.

Wir beraten Sie gerne über die offenen Hilfen. Wir sagen Ihnen, welche Hilfen es gibt. Was sie kosten. Wer sie bezahlt. Und helfen Ihnen bei dem Antrag.

Hier können Sie anrufen. Oder eine E-Mail schreiben.

Kerstin Stoklasa
Tel: 0 6772 958 90-24
fud@lebenshilfe-rhein-lahn.de

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