über 50 Jahre Lebenshilfe Rhein-Lahn
A A

Wir qualifizieren mit Spaß, Spiel und Praxisbezug  

Um die Ferien- und Freizeitangebote der Lebenshilfe mit einem qualifizierten und auch schon etwas eingespielten Team besetzen zu können, werden seit 2017 Jugendliche ab 16 Jahren sowie Erwachsene zum/zur Jugendleiter/in ausgebildet.
Folgende Qualifikationen und Schulungen bieten wir an:

  • Als Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik fördern und stärken Sie Menschen aller Altersklassen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen, Verhaltensauffälligkeiten oder sozialen Problemlagen durch die Arbeit mit Tieren.

    Ausbildungsinhalte in Theorie und Praxis

    Folgende Themen werden u.a. behandelt:

    • methodische und didaktische Grundlagen in Bezug auf die Arbeit mit Mensch und Tier
    • pädagogische, psychologische und therapeutische Ansätze in der tiergestützten Arbeit
    • Tierpsychologie und Verhaltenslehre
    • Tierschutz und artgerechte Tierhaltung
    • Anatomie und Physiologie verschiedener Tierarten
    • Krankheitslehre, Hygiene & Erste Hilfe bei Mensch und Tier
    • gesetzliche Grundlagen und Haftungsfragen
    • Einblicke in die Natur- und Erlebnispädagogik
    • Equiden, Klein- und Nutztiere im therapeutischen Einsatz
    • betriebswirtschaftliche Grundlagen und Existenzgründung
    • zahlreiche Praxiseinheiten mit unterschiedlichen Klienten und Tierarten

    Die Ausbildung umfasst mindestens 25 Praktika à 1,5 Stunden und schließt mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung sowie einem Kolloquium ab. Außerdem ist eine Facharbeit zu einem selbst gewählten ausbildungsrelevanten Thema anzufertigen. Die Ausbildung wird durch ein Prüfungszeugnis sowie ein Zertifikat bescheinigt, in dem sämtliche Ausbildungsinhalte aufgeführt sind.

    Die Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik wird als Kooperationsveranstaltung zwischen Jutta Mengel, Diplom-Reitpädagogin, und der Lebenshilfe Rhein-Lahn durchgeführt.

    Dauer und Ablauf

    1 Jahr (Juni 2018 – Juni 2019)

    Präsenzphasen an fünf Wochenenden und einem verlängerten Wochenende, 25 Praktikumseinheiten, ein Prüfungswochenende, Selbststudium, Anfertigen der Facharbeit, auf Wunsch Supervision

    Kosten

    3.600,00 € (Lehrgangsgebühr, Lehrgangsunterlagen, Verpflegung)
    250,00 € Prüfungsgebühr (bei Zulassung zur Prüfung)

    Veranstaltungsort

    Itzhäuser Mühle, 56368 Katzenelnbogen

    Dozenten

    Die Dozenten sind Reitpädagogen, Diplom-Pädagogen, Diplom-Psychologen, Therapeuten, Lehrer, Diplom-Betriebswirte, Tierheilpraktiker, Ausbilder für Erste Hilfe und Veterinärmediziner

    Termine für Präsenzphasen und Prüfung

    22.06. bis 24.06.2018
    17.08. bis 19.08.2018
    19.10. bis 21.10.2018
    15.03. bis 17.03.2019
    12.04. bis 14.04.2019
    30.05. bis 02.06.2019
    14.06. und 15.06.2019

    Anmeldung und Information

    Jutta Mengel
    Itzhäuser Mühle 1                                         
    56368 Katzenelnbogen                                            
    Telefon: 0157-80582406

    Lebenshilfe Rhein-Lahn
    Tanja Erlei
    Industriestraße 22
    56355 Nastätten
    Telefon: 06772-95890-26
    fip@lebenshilfe-rhein-lahn.de

  • Qualifikation zum/zur Jugendleiter/in mit Erwerb der JugendleiterInnen-Card (Juleica)

    Die JULEICA dient der Legitimation und ist ein Qualitäts- und Qualifizierungsnachweis für ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit. Um die Qualität dieses bundeseinheitlichen Nachweises zu erhalten und zu steigern sowie um eine bundesweite Vergleichbarkeit/Gleichwertigkeit zu erreichen, sind bundeseinheitlich gültige inhaltliche Qualitätsstandards erforderlich.

    • Die Qualifizierung zum Erwerb der JULEICA umfasst mindestens 30 Zeitstunden (entsprechend 40 Schulungseinheiten).
    • Zusätzlich ist der Nachweis ausreichender Kenntnis in Erster Hilfe im Umfang des »Erste-Hilfe-Lehrgangs« zu erbringen. Dieser wird bei unseren Schulungen in Zusammenarbeit mit den Maltesern Rhein-Lahn angeboten.
    • Für die Verlängerung (Neu-Ausstellung) der JULEICA ist die Teilnahme an einer oder mehreren Fortbildungsveranstaltungen im Umfang von insgesamt mindestens 8 Zeitstunden (entsprechend 10 Schulungseinheiten) nachzuweisen.

    Die praktische und theoretische Qualifizierung zum Erwerb der JULEICA umfasst folgende Inhalte:

    • Aufgaben und Funktionen des Jugendleiters/der Jugendleiterin und Befähigung zur Leitung von Gruppen,
    • Ziele, Methoden und Aufgaben der Jugendarbeit,
    • Arbeit in und mit Gruppen, Projektplanung und -durchführung
    • Rechts- und Organisationsfragen der Jugendarbeit,
    • Finanzierung und Social Sponsoring
    • psychologische und pädagogische Grundlagen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
    • Gefährdungstatbestände des Jugendalters und Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.
    • Aktuelle Themen des Jugendalters und der Jugendarbeit wie Partizipation, Geschlechterrollen und Gender Mainstreaming, Migrationshintergrund und interkulturelle Kompetenz, internationaler Jugendaustausch etc.
    • Die Ausbildungen über die Lebenshilfe umfassen immer auch Inhalte aus den Bereichen Inklusion und Umgang mit Beeinträchtigung.
  • „In jedem steckt ein Retter!“

    Seit 2016 bilden die Malteser Rhein-Lahn in Kooperation mit der Lebenshilfe Rhein-Lahn und der Loreleyschule St. Goarshausen SchulsanitäterInnen und HelferInnen im Schulsani- tätsdienst aus.

    Wer kann SchulsanitäterIn werden:

    Die Ausbildung richtet sich sowohl an RegelschülerInnen wie auch an SchülerInnen mit Förderbedarf .

    Die Kompetenzen:

    • Die sanitätsdienstliche Erstversorgung an der Schule wird auf- und ausgebaut,
    • Unfallverhütung und präventive Arbeit wird unterstützt, unter Beteiligung der Schülerinnen und Schüler
    • Förderung von Handlungskompetenz, sicheres Handeln in Notfallsituationen
    • Offenheit für Bedürfnisse anderer und „Helfen ohne Ansehen der Person“
    • Förderung von Toleranz und konfliktfreiem Miteinander nach dem Motto „Hände, die helfen, schlagen nicht“ (gewaltpräventive Ausrichtung des Projekts).
    • Verantwortung für sich, für andere und für die Schulgemeinschaft zu übernehmen
    • Vermittlung medizinischen Basiswissens

    Die Inhalte:

    • Regulärer Erste-Hilfe-Kurs
    • Themen aus der Erweiterten Ersten Hilfe und der psychosozialen Betreuung,
    • Inhalte des Rettungswesen, der Dokumentation, Protokollerstellung
    • Organisation des Schulsanitätsdienstes, Erstellung von Dienstplänen, Erreichbarkeit der künftigen Schulsanitäter
    • Gemeinsames Lernen, Erleben, Üben und Handeln von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung.

    Ihre Aufgaben:

    Sie unterstützen durch ihren Einsatz die Lehrkräfte bei der Erstversorgung von Verletzungen, begleiten die Ausbildung weiterer Schulsanitäter und unterstützen die sanitätsdienstliche Betreuung von Schulveranstaltungen. Daneben erhalten sie die Möglichkeit, Sanitätsdienste der Malteser Rhein-Lahn mit zu begleiten.

    Der Abschluss:

    Nach bestandener Prüfung zum Schulsanitäter bzw. zum Helfer im Schulsanitätsdienst erhalten die SchülerInnen eine Ernennungsurkunde zum Schulsanitäter sowie ein Beiblatt zum Zeugnis, das ihre Kenntnisse und Fähigkeiten sowie ihren Einsatz für die Schulgemeinschaft dokumentiert und auch für ihren weiteren schulischen und beruflichen Werdegang von Nutzen ist.

    Die Schulsanitäter werden auch nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung weiterhin regelmäßig betreut und begleitet, um sich auszutauschen, Einsätze zu reflektieren, Probleme zu thematisieren und zu lösen und offene Fragen zu klären.

A A
nach oben